Systemvielfalt als Herausforderung
Das Schweizer Unternehmen Curaden vertreibt seine Dentalprodukte weltweit und nutzt dafür unter anderem B2C-Shops. Mit über 50 Ländergesellschaften, die eigene ERP- und CRM-Systeme nutzen, entwickelte sich daraus eine technologisch hochkomplexe Systemlandschaft inklusive Schnittstellenstrukturen, die es erschwerten, einen aktuellen Überblick über getätigte und geplante Verkäufe zu erhalten. Die Folge: hoher Abstimmungsaufwand, eingeschränkte Transparenz und eine Datenkonsolidierung, die Zeit und Ressourcen band. Für eine präzise Budgetverfolgung und Produktionsplanung fehlte eine zentrale, tagesaktuelle Sicht auf sämtliche Transaktionen.
Transaction Hub als zentrale Drehscheibe
Mit dem Transaction Hub hat Curaden eine zentrale Datenaustausch-Plattform geschaffen, die weltweit Daten automatisiert und standardisiert zwischen eigenen und Partnersystemen verteilt. Bestellungen aus B2B- und B2C-Shops werden automatisiert an die jeweiligen ERP-Systeme übermittelt und zusätzlich mit den CRM-Systemen synchronisiert.
Der entscheidende Mehrwert liegt nicht allein in der Integration, sondern in der intelligenten Orchestrierung der Datenströme. Mapping-Funktionalitäten harmonisieren unterschiedliche Datenstrukturen, eingebaute Validierungsmechanismen sichern Datenhoheiten und verhindern Inkonsistenzen. Gleichzeitig sorgt ein strukturiertes Exception Handling dafür, dass fehlerhafte Transaktionen transparent korrigiert werden können.
Technisch realisiert wurde die Lösung von FROX auf Basis der Prozessautomatisierungsplattform Axon Ivy. Die Kombination aus flexibler Integrationsarchitektur und leistungsfähiger Prozessautomatisierung ermöglicht es, neue Systeme und Vertriebspartner effizient anzubinden, ohne die Komplexität weiter zu erhöhen. Mehr zu diesem Kundenprojekt und den Vorteilen dieses Transaction Hubs erfahren Sie in der Projektbeschreibung.









