Intelligenz trifft Innovation: Neue Funktionen und Tools
Mit dem Zurich Release schlägt ServiceNow ein neues Kapitel auf. Seit dem ersten Release «Aspen» im Jahr 2012 hat sich die Plattform stetig weiterentwickelt. Nun erreicht sie mit dem Buchstaben Z nicht nur den Abschluss des alphabetischen Zyklus, sondern auch einen Meilenstein in Sachen Agentic AI, Sicherheit und Workflow-Innovation.
Agentic AI: Vom Assistenten zum Teamkollegen
Während KI früher noch als reine Unterstützung gedacht war, bringt Zurich den entscheidenden Wandel: KI-Agenten arbeiten selbstständig und kontextbewusst. Sie werden Teil des Arbeitsalltags, nicht nur Werkzeuge.
- Multi-agentic AI: Nicht nur ein einzelner Agent, sondern mehrere Agenten können zusammenwirken, komplexe Aufgaben koordinieren und aufeinander abgestimmte Workflows übernehmen.
- Build Agent: Mit Sprachbefehlen Ideen in produktionsreife Apps umsetzen – mit Debugging, Testgenerierung, Logik und Integration, ohne tiefes Technikwissen.
- Developer Sandbox: Isolierte Umgebungen, in denen Teams parallel arbeiten, Versionierung und Tests möglich sind, bevor etwas live geht. Damit sinken Risiken und Feedbackschleifen werden schneller.
Sicherheit als Fundament
Mit zunehmender Automatisierung wächst auch die Angriffsfläche. Die Zurich-Version begegnet dieser Herausforderung mit einer integrierten Sicherheitsarchitektur:
- Die ServiceNow Vault Console bündelt Verschlüsselung, Datenschutz, Zero Trust Access, Code Signing und bietet Dashboards zur Überwachung sowie Empfehlungen zum Schutz neu entdeckter sensibler Daten.
- Die Machine Identity Console steuert API-Integrationen und Bots, identifiziert veraltete oder unsichere Authentifizierungsverfahren und zeigt Schwachstellen in Machine Identities auf.
- Der AI Control Tower bietet Plattformteams zentrale Sichtbarkeit, Governance und Compliance über alle KI-Agenten, Modelle und Workflows hinweg. Damit wird der Übergang von Experimenten zu zuverlässiger Produktivnutzung möglich.
Agentic Playbooks sowie Process und Task Mining Insights
Auch die Prozessseite erfährt ein Upgrade:
- Agentic Playbooks verbinden menschliche Eingabe und KI in Workflows («hybride Steuerung»). Aufgaben werden automatisch ausgeführt, Menschen können bei Bedarf eingreifen. Beispiel: Kreditkarten-Support, Identitätsprüfung, Ersatz-Anfrage.
- Process und Task Mining Insights sind nun vollständig in die Plattform eingebettet. Sie helfen zu erkennen, wie Arbeit tatsächlich abläuft, wo Engpässe existieren, und wo Agenten den besten Impact haben.
Now Assist und GenAI-Funktionen
Das Zurich Release erweitert auch die GenAI-Funktionen von ServiceNow:
- Unterstützung mehrerer LLMs (z. B. Azure OpenAI, Gemini, Claude) für mehr Flexibilität.
- Verbesserte Übersetzungs- und E-Mail-Antwortfunktionen mit automatischen Zitationen.
- Erweiterte Panel-Funktionen in Now Assist für mehr Übersicht und bessere Nutzererfahrung.
Erweiterte Developer-Tools
Für Entwicklerinnen und Entwickler gibt es weitere neue Funktionen:
- Workflow Data Fabric Hub: Echtzeit-Zugriff auf externe Datenquellen ohne Kopieren.
- App Engine Management Center: Zentrale Steuerung und Governance von Low-Code-Apps.
- Performance Analyzer im Studio: Detaillierte Analyse von Ladezeiten und Optimierungsmöglichkeiten.
Impact und Operations
Auch im Bereich Betrieb und Monitoring gibt es Neuerungen:
- ServiceNow Impact bietet KI-gestützte Root Cause Analysis im Instance Observer.
- Automatische Zusammenfassungen von KPIs in natürlicher Sprache erleichtern die Entscheidungsfindung.
ServiceNow Zurich Release: Die Zukunft der Plattform
Mit dem Zurich Release verbindet ServiceNow Intelligenz, Entwicklungsbeschleunigung und Sicherheit auf einer einheitlichen Plattform. Agentic AI macht den nächsten Schritt: weg von der reinen Unterstützung, hin zum aktiven Mitgestalter. Für Unternehmen bedeutet das:
- Mehr Innovationskraft
- Schnellere Time-to-Value
- Höhere Sicherheit, auch bei komplexen, KI-gestützten Workflows
- Bessere Governance und Kontrolle, auch bei grösserer Skalierung
Das Zurich-Update zeigt eindrucksvoll, wie menschliche Kreativität und maschinelle Intelligenz zusammenwirken können, und setzt damit einen neuen Standard für die Zukunft der Arbeit.







